Aloha From Hell

=Aloha From Hell
Aber hallo!?! Für einen derart steilen Karrierestart, wie ihn die Rock-Shootingstars Aloha From Hell soeben hingelegt haben, müsste eigentlich verschärfte Anschnallpflicht gelten. Gleich mit ihrer ersten Single, der super-catchy Rocknummer „Don’t Gimme That“, bretterten Vivi, Moo, Andi, Feli und Max ungebremst in die Top 30 der Charts. Der rasante Kickstart brachte den blutjungen Aschaffenburgern dabei nicht nur jede Menge neue Fans in Deutschland ein, auch international grassiert der AFH-Virus bereits gewaltig.

Dass die Fünf, die im vergangenen Jahr u.a. den „BRAVO Bandnewcomer Contest“ abgeräumt hatten, mit dem Smash „Don’t Gimme That“ ihr (Hit-)Pulver noch lange nicht verschossen haben, zeigen sie mit der fast schon beängstigend perfekten Follow-Up-Single „Walk Away“. Die Stadion-taugliche Gänsehaut-Ballade „Walk Away“ entstand an musikhistorischer Stätte: In den legendären Berliner Hansa-Studios! Dort spielten bereits Ikonen wie Depeche Mode, Lou Reed und David Bowie Meilensteine der Rock- und Pop-Geschichte ein. Aloha From Hell-Sängerin Vivi über die neue Single: „Es ist ein absolut emotionaler Song, sowohl Text als auch Musik gehen richtig unter die Haut. Wenn eine Beziehung keinen Sinn mehr macht, ist es besser zu gehen, bevor man den anderen noch mehr verletzt.“

Das Video zu „Walk Away“ wurde jüngst am berühmten El Mirage Dry Lake bei Los Angeles gedreht - hier entstanden bereits Clips von U2 („Vertigo“) und Madonna („Frozen“). Für die jungen Musiker war der Trip in die Heimat des Rock’n’Roll ein atemberaubendes Erlebnis.

Lediglich unterbrochen von einigen Festival-Terminen (u.a. Energy In The Park) nahm die Band in den zurückliegenden Wochen im Berliner Kult-Studio auch ein gutes Dutzend weiterer Songs auf: Die Tracks ihres Debütalbums „No More Days To Waste“! Auf etwaige gemeinsame Favoriten unter den zwölf Songs können sich die Musiker so kurz nach Abschluss der Aufnahmen kaum einigen. „Jeder hat da so seine Lieblingslieder“, erklärt Gitarrist Moo.

Dass die Band ihre Texte ausschließlich in englischer Sprache verfasst, war für die Mitglieder von vorne herein klar. „Die Musik, mit der wir groß geworden sind und die wir heute hören, ist englischsprachig“, erklärt Vivi, „da war es völlig logisch, dass wir nicht deutsch singen. Außerdem kann ich auf Englisch viel besser zum Ausdruck bringen, was ich sagen will.“ Eine Entscheidung, die ohne Zweifel große Vorteile mit sich bringt – denn auch in zahlreichen anderen Ländern erfreut sich die Musik der Band (u.a. dank MySpace) rasend wachsender Beliebtheit. Mittlerweile gibt es dreißig (!) internationale Fanclubs und Supporter-Websites, u.a. in Polen, Ungarn, Norwegen, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Russland, Weißrussland, Schweiz, der Tschechischen Republik, Österreich und den USA.



Aloha From Hell werden nicht nur von ihren zahlreichen Fans mit Zuneigungs-Bekundungen überhäuft, sondern auch von „offizieller Seite“ erhalten Vivi, Moo, Andi, Feli und Max vermehrt Anerkennung. So wurde die Band u.a. mit dem Nachwuchspreis „Bayerischer Löwe“ ausgezeichnet, der im Rahmen der Popkomm in der Landesvertretung des Freistaates überreicht wird. Prominentes Lob gab es derweil u.a. von ihren internationalen Kollegen Leona Lewis und Madcon, mit denen Aloha From Hell jüngst auftraten. Alles wichtige Puzzlesteine auf dem Weg zur (zunächst) nationalen Karriere, deren Zielsetzung die Band noch sehr moderat formuliert. „Wir wollen uns im Musikbusiness etablieren und dort möglichst lange bleiben“, erklärt Moo.
 
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